Erklärt
Sozialwohnung
Eine Sozialwohnung ist eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Mietwohnung, deren Miete und Belegung für eine bestimmte Zeit gebunden sind.
Eine Sozialwohnung ist eine Mietwohnung, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Im Gegenzug sind Miethöhe und Belegung für einen festgelegten Zeitraum gebunden. Der Zugang ist an den Wohnberechtigungsschein geknüpft, der Haushalte mit geringem Einkommen ausweist.
Die Bindung endet nach einer gewissen Zeit, danach kann die Wohnung zu marktüblichen Konditionen vermietet werden. Interessenten sollten deshalb prüfen, bis wann die Bindung läuft. Wer eine Sozialwohnung sucht, findet Angebote oft bei kommunalen Wohnungsgesellschaften und bei Genossenschaften. Die Miete in einer geförderten Wohnung liegt oft unter dem Marktniveau, das sich aber nach Ende der Bindung ändern kann.
Verwandte Begriffe
- WohnberechtigungsscheinDer Wohnberechtigungsschein berechtigt Haushalte mit geringem Einkommen, eine geförderte Sozialwohnung zu mieten.
- WohngeldWohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte mit geringem Einkommen, beantragt bei der zuständigen Wohngeldstelle.
- VergleichsmieteDie ortsübliche Vergleichsmiete ist die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in der Gemeinde üblicherweise verlangt wird.