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Hausgeld

Das Hausgeld ist der monatliche Beitrag der Wohnungseigentümer zur Deckung der laufenden Kosten einer Eigentümergemeinschaft.

Das Hausgeld ist der monatliche Beitrag, den jeder Wohnungseigentümer an die Eigentümergemeinschaft zahlt. Damit werden die laufenden Kosten gedeckt, zum Beispiel Verwaltung, Versicherungen, Strom im Treppenhaus und die Instandhaltungsrücklage. Die Höhe ergibt sich aus dem Wirtschaftsplan, den die Gemeinschaft beschließt.

Beim Kauf sollte man die letzte Hausgeldabrechnung und den aktuellen Wirtschaftsplan anfordern. Offene Hausgeldrückstände des Verkäufers können auf den Käufer übergehen, wenn sie nicht geklärt sind. Ein Blick in die Protokolle der Eigentümerversammlungen zeigt außerdem, ob größere Sanierungen oder Sonderumlagen anstehen. Ein Käufer ist darüber hinaus gut beraten, nach Rückständen in der Abrechnung zu fragen, bevor er die Zahlungen übernimmt.

Verwandte Begriffe

  • WirtschaftsplanDer Wirtschaftsplan ist die Vorausschau der Eigentümergemeinschaft auf Einnahmen und Ausgaben, auf deren Grundlage das Hausgeld berechnet wird.
  • InstandhaltungsrücklageDie Instandhaltungsrücklage ist ein Anteil des Hausgelds, der für künftige Reparaturen am Gemeinschaftseigentum angespart wird.
  • EigentümerversammlungDie Eigentümerversammlung ist das Gremium der Wohnungseigentümer, das über Wirtschaftsplan, Abrechnung und Instandhaltung beschließt.