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Erklärt

Warmmiete

Die Warmmiete setzt sich aus Kaltmiete und allen Nebenkosten einschließlich Heizung und Warmwasser zusammen.

Die Warmmiete ist die Kaltmiete zuzüglich der Vorauszahlungen für Nebenkosten, einschließlich Heizung und Warmwasser. Sie zeigt die Summe, die der Mieter jeden Monat tatsächlich überweist, und ist deshalb der bessere Maßstab, wenn zwei Wohnungen mit unterschiedlichen Heizsystemen verglichen werden.

Die Vorauszahlungen sind eine Schätzung. Stellt sich bei der jährlichen Abrechnung heraus, dass zu wenig gezahlt wurde, folgt eine Nachzahlung. Wer bei der Besichtigung nach der Warmmiete fragt und die letzte Abrechnung des Vermieters anfordert, erkennt früh, ob der angebotene Preis realistisch ist. Vermieter sind verpflichtet, die Vorauszahlungen nach der tatsächlichen Entwicklung der Kosten anzupassen, wenn sich das deutlich verändert.

Verwandte Begriffe

  • KaltmieteDie Kaltmiete ist der Betrag für die reine Nutzung der Wohnung, ohne Heizung, Warmwasser und sonstige Betriebskosten.
  • NebenkostenNebenkosten sind laufende Kosten einer Immobilie, die der Vermieter nach Mietvertrag auf den Mieter umlegen darf.
  • HeizkostenHeizkosten umfassen die Kosten für Wärme und Warmwasser, die in Mehrfamilienhäusern in der Regel nach Verbrauch abgerechnet werden.