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Erklärt

Nebenkosten

Nebenkosten sind laufende Kosten einer Immobilie, die der Vermieter nach Mietvertrag auf den Mieter umlegen darf.

Nebenkosten sind die laufenden Kosten einer Immobilie, die über die Kaltmiete hinaus anfallen, etwa für Wasser, Müllabfuhr, Hausreinigung oder Heizung. Der Vermieter darf sie nur an den Mieter weitergeben, wenn der Mietvertrag sie ausdrücklich nennt. Im Alltag sind das meist monatliche Vorauszahlungen.

Wer eine Wohnung besichtigt, sollte nach der Höhe der Vorauszahlungen fragen und sich die Liste der umlagefähigen Kostenarten im Vertrag zeigen lassen. Eine hohe Kaltmiete mit niedrigen Nebenkosten kann am Ende günstiger sein als eine niedrige Kaltmiete mit hohen Vorauszahlungen. Das zeigt sich erst im Vergleich der Warmmiete.

Verwandte Begriffe

  • NebenkostenabrechnungDie Nebenkostenabrechnung ist die jährliche Aufstellung, mit der der Vermieter die tatsächlich entstandenen Kosten den Vorauszahlungen gegenüberstellt.
  • BetriebskostenBetriebskosten sind die laufenden Kosten eines Gebäudes, etwa Grundsteuer, Wasser, Müllabfuhr, Hausreinigung und Versicherungen.
  • WarmmieteDie Warmmiete setzt sich aus Kaltmiete und allen Nebenkosten einschließlich Heizung und Warmwasser zusammen.