Erklärt
Eigenkapital
Eigenkapital sind die eigenen Mittel eines Käufers, die er in den Immobilienerwerb einbringt und die die Kreditsumme verringern.
Eigenkapital sind die eigenen Mittel, die ein Käufer in den Erwerb einer Immobilie einbringt. Dazu zählen Ersparnisse, Bausparguthaben oder Schenkungen. Es verringert die benötigte Kreditsumme und wirkt sich auf die Zinskonditionen aus, weil die Bank weniger Risiko trägt.
Banken erwarten, dass Käufer einen Teil der Kaufnebenkosten selbst aufbringen. Wer nur den Kaufpreis finanzieren will, wird meist schlechtere Konditionen bekommen. Auch bei Genossenschaftsanteilen und bei Mietkautionen zeigt sich, wie wichtig ein solides Eigenkapital für den Start ist. Ein Teil des Eigenkapitals sollte als Rücklage für Unvorhergesehenes verfügbar bleiben, auch nach dem Einzug.
Verwandte Begriffe
- BaufinanzierungDie Baufinanzierung ist das Darlehen zum Kauf oder Bau einer Immobilie, das über Eigenkapital, Zinsbindung und Sicherheiten geregelt wird.
- KaufnebenkostenKaufnebenkosten sind alle Zusatzkosten beim Immobilienkauf neben dem Kaufpreis, vor allem Steuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision.
- MietkautionDie Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung des Mieters, die höchstens drei Monatskaltmieten betragen darf.